Direkt Kontakt aufnehmen: info@disgmbh.com - Tel. 0711 - 901 253 80

Trockeneis

Trockeneis

Das aus Trockeneis bestehende Strahlmittel ist die feste Form von CO2 (Kohlendioxid) bei einer Temperatur von -79°C. Das Kohlendioxid ist ein geruchloses ungiftiges Gas welches unter anderem in der Getränkeindustrie Bier und Mineralwasser beigefügt wird. Durch diese Zugabe kann der frische Geschmack und die Haltbarkeit der Getränke länger gewährleistet werden. Auch in der Lebensmittelindustrie zur Kühlung von Fleisch- und Wurstwaren findet es seine Anwendung.

Trockeneis als Strahlmittel

Strahlmethoden wie z.B. das Sandstrahlen zum Entfernen von Lacken, Schmutz, Fetten und ähnlichen Beschichtungen auf Oberflächen sind hinlänglich bekannt. Seit einigen Jahren werden auch Trockeneispellets als effektives Strahlmittel in der Industrie eingesetzt. Der Hauptvorteil dieser Reinigungsmethode ist, dass die Trockeneispellets nach dem Strahlen vollständig sublimieren. Zurück bleibt nur der gelöste Schmutz. Somit ist das Trockeneisstrahlen ein besonders effektives, umweltfreundliches und materialschonendes Reinigungsverfahren.

funktionsprinzip
Trockeneis-Pelletierer presst den Trockeneisschnee zu hochdichten reiskorn-großen Trockeneispellets.

Wie entsteht Trockeneis

Flüssiges Kohlendioxid wird aus einem Niederdrucklagertank in eine Spezialmaschine, dem Pelletierer geleitet und über ein Dosierventil entspannt. Durch diesen Vorgang bildet sich Trockeneisschnee mit einer Temperatur von -79°C.

Der im Pelletierer wechselwirkende Kolben presst den Trockeneisschnee durch eine Matritze zu hochdichten reiskorn-großen (3 mm) sogenannten Trockeneispellets.

Wie funktioniert die Reinigung mit Trockeneis

Aus dem Vorratsbehälter der Strahlanlage fallen die Trocken-eispellets in eine Dosiereinrichtung und werden dann durch die Druckluft beschleunigt. Durch exakt berechnete Hochleistungsdüsen wird das Strahlmedium auf die zu reinigende Oberfläche mit Druckluft gestrahlt.

Durch die schlagartige Abkühlung (-79°C) auf der Oberfläche versprödet die abzutragende Schmutzschicht, löst sich vom Untergrund (thermischer Effekt) und wird dann von den nachfolgenden Trockeneispellets komplett abgetragen (mechanischer Effekt). Im Gegensatz zu dem bekannten Sandstrahlverfahren wird bei dieser Reinigungsmethode die Grundoberfläche nicht beschädigt. Beim Aufprall auf die zu reinigende Oberfläche verdampfen die -79°C kalten Trockeneispellets vollständig und zurück bleibt nur der gelöste Schmutz. Die kosten- und zeitaufwendige Entsorgung des Strahlmittels entfällt.

Schaubild zum Vergleich einer herkömmlichen Düse mit einer Zyklondüse